Dieter Hecking – ein Nachruf…

…kurz und knapp:

  • ich war nie ein großer Fan von D. Hecking
  • nie ein Fan seiner Art Spielen zu lassen
  • finde es trotzdem Schade

Es geht ein Hannoveraner. Ein 96er.

Vielleicht wäre etwas mehr Geduld nicht verkehrt gewesen. Vielleicht hatte man aber auch schon zu viel Geduld. Direkt nach der Sommerpause ist sicherlich nie ein gänzlich idealer Moment.

Verschwörungstheorien werden sich ranken um die Entlassung den Rücktritt. Der Stoff, den die Medien brauchen, aber auch Blogger ;-)

Diese Geschichte ist allerdings auch wieder typisch für Hannover 96. Sie zeigt das besondere Verhältnis und die Macht der Medien zum und über den Verein auf. Wenn die Presselandschaft entscheidet und dem Trainer die Rückendeckung entzieht, ist es mehr als schwierig sich im Amt zu halten. Nicht zum ersten Mal.

Hecking hat sich nicht angelegt mit den Medien – eher typisch für ihn, hat er sich geduckt und ist in fußballerische Standardfloskeln verfallen. Ein versuch, sich über die Zeit zu retten. Mit der Zeit auf den Erfolg zu hoffen. Mit dem Erfolg alles andere vergessen zu machen. Der Druck war zu groß.

Letztendlich hat das Publikum entschieden. Nicht ins Stadion zu gehen oder mit Pfiffen. Eine Abstimmung der Fans – ein Plebiszit.

Ist ja eh grade in Mode. Viel Glück Dieter Hecking.

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Erstellt am: 28. August 2009
Aktualisiert am 28. August 2009

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