Rund 200.000 Euro – einmalig oder Jahr für Jahr

Rund 200.000 Euro können unsere Nationalspieler bei der Fußball-Weltmeisterschaft als Prämie einstreichen. Der Haken an der Sache ist, dass sie dafür auch Weltmeister werden müssen. Das erscheint aktuell allerdings nicht mehr so ganz unwahrscheinlich. Man ist also quasi auf einem guten Weg, hat aber doch noch ein wenig Arbeit hinter sich zu bringen.

Was ist Geld? Wie funktioniert es?
Creative Commons License photo credit: PatrickSeabird

Ebenfalls rund 200.000 Euro, allerdings nicht einmalig, sondern Jahr für Jahr, ein Leben lang, bekommt der neue Bundespräsident Christian Wulff (51). Und er hat es sich verdient, so sieht es zumindest sein Volk. Oder nicht? Ähnlich wie bei einem Weltmeistertitel im Fußball, sind während der Wahl zum Bundespräsidenten die üblichen Public-Viewing-Flächen der Republik überfüllt und nach Bekanntgabe der Entscheidung die Straßen verstopft von hupenden Autokorsos. Auch nicht?

Es sei angemerkt: Es ist wahrscheinlich beides ziemlich zu viel Geld. Es sein gefragt: Hätte man in Zeiten klammer Kassen nicht einen älteren Kandidaten bevorzugen sollen?

Ganz wichtig, liebe Nationalmannschaft! Ihr dürft ruhig Weltmeister werden. Ihr gebt privates Geld aus. Versteuert. Und , tut mir Leid für Euch, Ihr müsst dieses auch noch versteuern! Mit högschtem Steuersatz.

Also, werdet Weltmeister! Auch für die Steuerkasse. Denn wer soll das sonst bezahlen, wenn nicht die Leistungsträger der Nation?

P.S.: Singt DIE LINKE (für Jüngere: hieß früher mal SED) eigentlich beim Fußball die Nationalhymne mit?

P.P.S.: Ich freue mich schon auf Samstag. Allein um Angela Merkel wieder in die Hände klatschen zu sehen.

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Erstellt am: 30. Juni 2010
Aktualisiert am 30. Juni 2010

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