Weiterfreuen, Nachfreuen, Fremdfreuen

Wir aber auch nicht...

Dieses Spiel werde ich wohl einreihen in die Serie meiner liebsten Spiele von Hannover 96. Also die Spiele, die ich so 18 Uhr 30 finde:

  • 2:1 96 – Hertha BSC (1985)
  • 4:3 Hannover 96 – M’Gladbach (1992)
  • 0:1 Eintracht B. – 96 (1998)

Wer noch nicht genug hat und noch etwas von der Freude nach dem Spiel einfangen möchte, hier ein paar Videos zum weiter- oder nachfreuen. Vorausgesetzt kein Bayern-Fan zu sein, auch gerne zum Fremdfreuen.

Ein paar Videos:

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Beitrag vom Sonntag, 6. März 2011 und gehört zur Kategorie Sieg und Niederlagen.

Onomatopoesie!

...aber verwelkte :-(

Onomatopoesie kann man es nennen, wenn ein Deutscher versucht Holländisch nachzusprechen ohne es wirklich zu können. Umgekehrt geht das auch, zum Beispiel wenn Luis van Gaal Interviews gibt. Leider werden wir ab Samstag darauf verzichten müssen.

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Beitrag vom Freitag, 4. März 2011 und gehört zur Kategorie Vorspiel.

Derbysieg: Ballbesitz schießt keine Tore!

T-Shirts mit dem Endergebnis zu kaufen! 0:1 für 96.

Das hat man ganz extrem in München gesehen: fast 70% Ballbesitz für die Bayern. Aber auch in Hamburg: über 50% Ballbesitz für den FC St. Pauli. Gewonnen haben beide nicht.

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Beitrag vom Sonntag, 27. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Sieg und Niederlagen.

Wo seid ihr?

Wo ist die Europa-Euphorie

Bundesliga, 23. Spieltag:
Hannover (500.000 Einwohner): 41 Punkte, Platz 4, 35.412 Zuschauer
Hoffenheim (36.000 Einwohner*): 33 Punkte, Platz 9, 30.000 Zuschauer

Im Zuschauer-Schnitt vor Hannover 96 (42.028 Zuschauer) liegen zum Beispiel:
Eintracht Frankfurt (Platz 12): 45.763 Zuschauer
1. FC Kaiserslautern (Platz 16): 46.049 Zuschauer
1. FC Köln (Platz 13): 47.390 Zuschauer

Zahlen, die folgende Frage aufwerfen:

Wo sind die 96-Fans?

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Beitrag vom Sonntag, 20. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Sieg und Niederlagen.

Von und zu Abschreiben!

Man darf nicht abschreiben. Schon in der Schule wurde uns das beigebracht. Blieben die Augen nicht auf dem eigenen Heft, musste ein Sichtschutz her, notfalls half auch der Diercke-Atlas. Allzu weit weglegen sollten wir 96-Fans diesen eh nicht, da es ja bald nach Kasan (Russland), Charkiw (Ukraine), Barrysau (Weiß-Russland) oder Tiraspol (Moldawien) ins weite Euro-Land gehen könnte. Wer allerdings nur eine Auflage aus der Vorwendezeit besitzt, wird diese Ländern dort noch nicht finden können. Dann greift man halt auf das Internet zurück, da steht ja auch eine ganze Menge drin.

Altin Lala auf einem T-Shirt

Auch nicht abschreiben sollte man Altin Lala.

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Beitrag vom Donnerstag, 17. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Politik, Vorspiel.

Jubiläum! Der Oberlippenbart wird immer bleiben!

Bremen feiert Jubiläum.

Die Oberlippenbärte, auch Schnurrbärte oder kurz OLIBAs genannt, die sich auf der Festplatte meines Lebens eingebrannt haben, sind die – na klar – von  Magnum (Achtung Jugendliche: nicht das Eis, sondern der Schauspieler Tom Selleck), Schimanski und der Allofs-Brüder. Während der jüngere, Thomas, ein Fall für die letzte Seite des STERNS, Was macht eigentlich…, ist, schenkt uns der ältere Klaus zweimal im Jahr seine Missachtung in der Art wie:

In Hannover darf man nicht verlieren. (siehe hier)

Hat er aber. Gut, zu diesem Zeitpunkt der noch jungen Saison konnte er ja noch nicht wissen, wie schlecht seine Bremer Triple-Kandidaten dieses Jahr wirklich sind. Deshalb sei das entschuldigt, zumal Personen in Führungspositionen häufig die Selbsteinschätzung über ihr Tun und Sagen abhanden kommt. Selbstverklärung nennt man das.

16 Spiele später und inzwischen mit eingenordeter, oder besser eingesüdeter, Tabellenposition hat Herr A. die Überheblichkeit etwas zurückgefahren:

Ich freue mich schon auf die Tabelle nach dem Spieltag.

Das tun wir bereits die gesamte Saison, Spieltag für Spieltag. Und ich bin mir sicher, da wird sich nicht allzu viel ändern. Am Montag werden in Hannover die neuen Ziele für diese Saison bekanntgegeben. Irgendwas zwischen Platz Neun und Weltpokal.

Und in Bremen? Dort wird man sich schon einmal mit den Formalitäten der Relegation bekanntmachen müssen. Und die Lizenzunterlagen vorbereiten: sicherheitshalber auch für die zweite Liga!

Zu feiern gibt es für Bremen nachher auf jeden etwas:
500. Niederlage in der Bundesliga!

Und voller Bescheidenheit werden wir um 19:15 Uhr nach dem kleinen Nordderby mit verkehrten Vorzeichen (Zitat: alle Zeitungen) anerkennen: wir sind weiterhin 167 Niederlagen von einer derartigen Marke entfernt. Herzlichen Glückwunsch Werder.

Beitrag vom Sonntag, 13. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Vorspiel.

Halb zogen wir sie, halb sanken sie hin

dann das Schaf (Schaaf) aus Bremen?

Zuerst der Pinto – den kennt ihr ja jetzt in Wolfburg-: der zog ab, Benaglio sank, aber nur so halb und drin das Ding. Dann zog es ein bisschen an Diegos Fuß, die andere Hälfte sank er hin. Dann zog der Diego ab, die Latte sank dahin (nicht drin). Hoeneß zog die Konsequenz, McLaren sank hin.

Und ward nicht mehr gesehen.
(Goethe)

Vorsicht Thomas Schaaf: der Weser-Kurier titelte schon im Oktober 2010 “Aller guten Dinge sind vier“. Es ist aber nicht so schlimm gegen 96 zu verlieren, Herr Allofs, obwohl ich schon behaupten mag: Bei allem Respekt vor dem Gegner: In Bremen darf man nicht verlieren…

(Esel von Charlottenordahl)
Beitrag vom Montag, 7. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Vorspiel.

Alle Gerüchte um den großen Derby-Gegner aufgeklärt

Manche behaupten es wäre gar kein Derby, da Wolfburg keine Stadt sei?
Wolfsburg keine Stadt? Nur Unwissende behaupten so was (siehe auch “Des Kaisers neue Kleider“).  Natürlich ist das ein Derby. Ein in Kilometern (nicht Tabellenplätzen) näheres Spiel hat 96 dieses Jahr nicht. Der Wolfburger-Stadtteil mit seiner Eintracht weilt ja noch in der dritten Liga. Aber das jemand diesem Verein und diesem Derby nachweint, habe ich nocht nicht gehört.

Wolfsburg will Christian Schulz verpflichten?
Nein, ds Gerücht hat eine übereifrige Redakteurin der BILD-Zeitung in die Welt gesetzt. In Wirklichkeit hatte Hoeneß nur das Buch “Himalaya & Co: Eine Motorradreise über die höchsten Pässe der Welt” von Christian Schulze (mit “e”) auf seiner amazon-Wunschliste.

Manche behaupten, die Wolfsburger Spieler seien seelenlose Roboter?
Dieses Behauptung trifft heute nicht mehr zu. Es stimmt, das VW während der großen Öl- und Absatzkrise mit der Herstellung von Fußballspielenden Robotern (so genannte Kick-Droiden) experimentiert hat. Marktreife haben diese nie erlangt. Einer soll heue allerdings noch im Betrieb sein. Dieser soll auf den Namen Dieter hören.

Dieter Hoeneß entscheidet alles beim VfL Wolfsburg?
Das ist ncht ganz richtig. Den aktuellen Trainer hat zum Beispiel Martin Winterkorn (VW-Chef) verpflichtet, der ja bekanntlich eher mit Automobilen und dem zugehörigen Zirkus zu tun hat. Spötter behaupten, mit McLaren hat er da etwas verwechselt…

Wolfsburg ist schön?
Das ist nicht einmal ein Gerücht.

Wolfsburg hieß ursprünglich mal “Stadt des Kraft durch Freude-Wagens bei Fallersleben”?
Ja. Wird aber komischer Weise im Stadt-Marketing gar nicht mehr verwendet.

Beim VfL rollt der Ball und rollt und rollt…
Falsch, das war der VW-Käfer.

Der VfL startet heute seine Aufholjagd?
Nein, die beginnt erst nächste Woche.

Werden bei Berichten über den VfL und Wolfsburg immer wieder die selben Klischees bedient?
Ja.

Müssen Klischees grundsätzlich falsch sein?
Nein, fahr doch mal nach Wolfsburg ;-)

Himalaya & Co: Eine Motorradreise über die höchsten Pässe der Welt

Beitrag vom Samstag, 5. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Allgemein.

Drei Manager, drei Derbys und Sehnsucht nach Braunschweig

Heimsieg gegen Wobsys

Hannover ist bekanntlich derzeit ziemlich empört. Fragezeichen? Noch nicht bemerkt? Mann-o-Mann, wir brauchen wieder eine Kultur der Empörung in Deutschland! (Schließlich habe ich mich auch gleich über Schulz’ möglichen Abgang nach Wob empört, oder?)

Ich gebe zu, dass kann an einem vorbei gehen, wenn man nicht die HAZ oder die um Nebensätze verkürzte Ausgabe – NEUE PRESSE (immerhin in den Farben Schwarz-Weiß-Grün) – liest. Zur Information für überregionale 96-Fans und Leser: beide Zeitung erscheinen im selben Verlag, sind aber natürlich absolut unabhängig, außer den Beilagen und Artikeln, die in beiden Zeitungen erscheinen: Same, Same, but Diffenrent, sagt der Thailänder. Im Prinzip ist da ja eine Vorform des Bloggens, auch hier bei uns wird ja gerne gelinkt, zitiert und kopiert. (Ich habe mir zum Beispiel das Video, s.u., vom Reese gezockt. Danke!)

Die Redaktionen dieser unabhängigen Zeitungen haben schon Trainer gestürzt, den guten Geschmack gerettet und versuchen dieses jetzt auch mit dem Zoo-Chef. Und das seit Tagen auf Titelseiten, in Kommentarspalten und da das Thema allein nicht so viel hergibt, als letztes Mittel auch mit dem Abdruck von unzähligen Leserbriefen, geschrieben von eben diesen empörten Bürgern.

Ganz am Rande wird noch auf eine Seite der FDP hingewiesen, die sich heimtückisch “Bürger für Machens” nennt , was ich ziemlich verallgemeinert finde, vertreten diese doch gerade einmal wieder etwas mehr als fünf Prozent der Wahlberechtigten. Also Bürger hier entlang zum Unterschreiben, virtuell natürlich.

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Beitrag vom Freitag, 4. Februar 2011 und gehört zur Kategorie Allgemein, Politik, Vorspiel.

+++ EILMELDUNG +++ Schulz zu VW?

und jedes Volk einen Wagen

Il faut laisser courir le vent par – dessus les tuiles.

Sagt der Franzose. Wir bereiten uns ja schließlich für Europa vor. Kein Interesse an der Europa-League hat scheinbar Christian “Schulle” Schulz. Das bewies er ja schon mit seinem Wechsel von Bremen nach Hannover. Jetzt steht er vor dem gleichen Problem: 96 kann sich für Europa empfehlen und Schulz will darauf lieber verzichten (Ein Mann ein Wort).

Angst essen Seele auf.

Sagt der Deutsche (Rainer Werner Fassbinder). Und wenn die eh verspeist ist, kann man ja auch zu einem Klub ohne Seele wechseln. Blechern und hohl – VfL Wolfsburg.

Oder ist es doch das Geld? Aber da würde man ja bloße Gier unterstellen (ha!). Es geht sicherlich eher um die sportliche Weiterentwicklung (haha!). Wenn man die Chance hat unter einem der ganz Großen des Fußballgeschäfts zu arbeiten, gemeint ist Dieter Hoeneß (hahaha!), dann darf man eigentlich nicht Nein sagen.

Also, 25 Volkswagen her und ab. Das nenne ich mal Kuhandel. Wie heißt der Berater, um auch mal Vorurteile zu bedienen. Ach ja: Harun Arslan (Import/Export alle Marken). Und was kriegen wir Fans? Nichts. Erste Fahnen sind bereits in den Manufakturen der Ultras unter der Nähmaschine (siehe oben).

P.S.: Der Arbeitstitel von Angst essen Seele auf war übrigens Alle Türken heißen Ali. Das stimmt nicht.

Beitrag vom Freitag, 28. Januar 2011 und gehört zur Kategorie Sinn.
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